Verpackung/Packaging Medicine

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Medicine for chronically ill children, easy to swallow, without fights and tears: this is the goal Dr. Pohl from Max-Weber-Platz Pharmacy in Munich set himself. He developed a kind of chocolate mantle to cover the bitterness of antibiotics, not only hiding the bad taste but first of all taking away fear and the stigma of being chronically ill.

Almspringer designes the package for the chocolate coated antibiotics.

The challenge is not only given standards in terms of packaging medicine. Mainly manageability and acceptance of the special groups of patients has to be guaranteed. The look-and-feel of our package should already make the personal illness a little more easy, since it carries a dosage form expicitely intended to be uncomplicated. No more trying to pull big capsules apart or to mix horrible tasting juices at home – these procedures already look frightening in the eyes of the child. Instead: open the mouth, chocolate-covered medicine flips in, totally straightforward, between the act of making coffee and preparing the lunch-bag – maybe even one-handed. This straightforwardness is to be expressed by the package for the chocolate-capsule as well. Being able to take the medicine out easily is precondition. The package should emanate ease of handling, should take away fear and may as well be a haptical fun, too.

The packaging should be childproof, but the removal of a single dose should be a child´s play. There should be kept track of the doses already taken out.

For optimal stability of the chocolate-capsule it is advantageous to box them in single compartments.

We develop a ring which carries the chocolate-manteled doses in separate compartments. The button in the center of the ring releases a single dose by pressing it down. Since a certain amount of pressure needs to be applied the packaging is childproof. Our ring carries seven single doses, a little window showing the residual capsules. The numbers of he last ones are maked with special color. Different colourd rings could display different strength or different active components.

Registered utility model.

Dr. Pohl has now won the first German Prize of Pharmacy for his innovational work. Congratulations!

 

Arznei für chronisch kranke Kinder, ganz einfach zu Schlucken, ohne Kämpfe und Tränen: diese Ziel setzte sich Herr Dr. Pohl aus der Max-Weber-Platz Apotheke in München. Er entwickelte eine Art Schokoladenmantel in dem bitter schmeckende Antibiotika wohlschmeckend, aber vor allem ohne Angst und das Stigma von Krankheit gegeben werden können. 

Almspringer gestaltet die passende Packung für diese Mantelkapseln, um Schutz und Haltbarkeit zu gewährleisten. 

Die Herausforderung bei der Entwicklung einer Verpackung liegt aber nicht allein in der Einhaltung aller bestehenden Normen. Vielmehr soll eine auf bestimmte Personengruppen abgestimmte Handhabbarkeit und Akzeptanz gewährleistet werden. Eine entsprechende Anmutung soll den Umgang mit der (eigenen) Krankheit erleichtern. Der Behälter trägt eine Arzneiform, die beabsichtigt unkompliziert ist. Kein langes Öffnen von riesigen Kapseln oder Mischen von Säften, womöglich noch vor den Augen  des ohnehin schon verunsicherten Kindes. Sondern: Mund auf, süße Medizin hinein und schlucken, ganz unkompliziert zwischen Kaffee kochen und Brottasche – und zur Not auch einhändig. Das muß auch die Packung der Arzneiform vermitteln. Einfache Bedienung ist dabei nur die Grundvorraussetzung. Die Packung soll Leichtigkeit ausstrahlen, Angst nehmen und darf am Ende sogar noch ein haptischer Spaß sein.

Die Verpackung soll kindersicher sein, dennoch soll die Entnahme der Arzneiform unkompliziert erfolgen und eine bereits erfolgte Einnahme soll angezeigt werden. 

Im Sinne einer optimalen Haltbarkeit des Arzneimittels ist es vorteilhaft, wenn die Schoko-Mantelkapseln einzeln verpackt sind. Sie sollen nicht eingedrückt werden können und gleichzeitig einfach zu dosieren sein.  

Wir entwickeln einen Ring, der die Schoko-Mantelkapseln in separaten Kompartimenten trägt und schützt. In der Mitte des Ringes befindet sich der Dosisauslöser.  Mit einem Druck von oben löst man die Freigabe einer Dosis aus. Dabei muß ein bestimmter Druck aufgewendet werden: dadurch wird der Spender kindersicher. Der Ring trägt 7 Dosiseinheiten, ein Fenster zeigt die Anzahl der noch vorhandenen Kapseln an und dient als Kontrolle für die Menge der entnommenen Dosen. Die Nummerierung für die letzte und die vorletzte Kapsel sind gelb bzw. rot hinterlegt, um das Ende der Packung zu verdeutlichen. Unterschiedlich eingefärbte Ringe könnten unterschiedliche Stärken oder verschiedene Wirkstoffe verdeutlichen.

Angemeldet zum Gebrauchsmuster.

Herr Dr. Pohl hat nun mit seiner Erfindung den  ersten Deutschen Apothekenpreises gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!